Verhandlungssicher in Wort und Schrift

Die Anforderung „Verhandlungssicher in Wort und Schrift“ findet man häufig in Stellenanzeigen, doch was heißt das eigentlich genau?

Jeder kennt es, oder hat es sogar schon selbst erlebt. Man sitzt bei einem Bewerbungsgespräch und wird gefragt: „Sind Sie verhandlungssicher?
Oft steht es ja schon in der Stellenausschreibung, dass Verhandlungssicherheit gewünscht wird. Und wenn wir das nicht sind, brauchen wir uns erst gar nicht auf die Stelle zu bewerben. Der Arbeitgeber setzt dies für die zu vergebende Stelle voraus und möchte damit sicher gehen, dass er die ideale Besetzung findet.

Verhandlungssicher in Wort und Schrift
Verhandlungssicher in Wort und Schrift

Verhandlungssicher in Wort und Schrift Bedeutung

Stellenausschreibungen verlangen eine Aussage über die eigene Verhandlungssicherheit, um Informationen über die Qualität der geforderten Sprache des Bewerbers zu erfahren. Sind Englischkenntnisse sehr wichtig, fragt man nach der Verhandlungssicherheit in dieser Sprache, statt einfach zu fragen wie die Englischkenntnisse sind. Wie man sich denken kann, wäre eine Antwort mit „gute Englischkenntnisse“ nicht besonders hilfreich, denn die meisten können ihre Kenntnisse schlecht einschätzen. Was für den einen „gut“ ist, kann in der Geschäftswelt mit englischsprachigen Geschäftspartnern katastrophal sein.

Wer Verhandlungssicher in Wort und Schrift ist, gibt damit an, die geforderte Sprache wirklich zu beherrschen. Man kann in dieser Fremdsprache somit weitläufig und ohne lange Pausen alle nötigen Fach-Vokabeln. Und auch im schriftlichen gibt es keine Probleme (z.B. um Geschäftsbriefe aufzusetzen oder ein englischsprachiges Memo diktiert zu bekommen). Diese Anforderungen können auch in Jobs gesucht werden, in denen Deutsch gesprochen wird. Selbst Deutsche sollten sich in diesem Fall fragen, ob man für den gewünschten Beruf verhandlungssicher ist, denn Verhandlungssicher ist man nicht automatisch wenn man Muttersprachler ist – Lese hier mehr zum Thema Softskills im Beruf.

Warum sollten wir im Job verhandlungssicher sein?

Es gibt im Job immer wieder Situation, wo es auf dein Verhandlungsgeschick ankommt. Sei es mit Kollegen, mit potentiellen Kunden, oder sogar mit dem Chef.
Wenn man sich in so einer Situation befindet ist es nicht ratsam herum zu stottern, sondern gezielt, klar und verständlich seine Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen. Versetze dich in die Lage deines Gegenübers und schau dir die Dinge aus dessen Sicht an.

Ein einfaches Beispiel hierfür wäre die Urlaubsplanung. Du planst deinen Urlaub. In jedem Betrieb oder Büro wird der Urlaub natürlich mit den Kollegen abgesprochen. Möchte einer zum selben Zeitpunkt seine freien Tage, liegt es an dir dies zu verhandeln. An dieser Stelle sind sachliche und zielführende Argumente zu nennen.


Aber auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten ist es unumgänglich sein Verhandlungsgeschick zu präsentieren. Denn genau da ist es gefragt. Eine gute Gesprächsvorbereitung ist jetzt äußerst wichtig. Du, als Verkäufer, sollst dem Kunden den Mehrwert einer Ware klar machen, ohne zurück zu stecken. Der Einkäufer nutzt natürlich die Möglichkeit, das Beste für sich heraus zu holen. Jetzt liegt es an dir, wie
du die Sache zum Positiven verhandelst. Gehe immer mit einem Maximal-und einem Minimalziel in eine Verhandlung. Daher, was will ich maximal erreichen und was ist das mindeste, was bei meiner Verhandlung rauskommen sollte.

Aber ganz egal, ob es um Gehaltsverhandlungen oder Preisverhandlungen geht, es gibt immer Lebenssituation im Beruf, wo wir auf unser sicheres Verhandlungs-Know-How angewiesen sind.

Wie entwickle ich meine Verhandlungssicherheit?

Rücke nie die gewünschte Forderung in den Vordergrund, sondern immer das Motiv. Warum will ich eine Sache? Das ist bei einer Verhandlung sehr entscheidend und beeinflusst sie meist zum Positiven.
Weiterhin gilt, je mehr wir verhandeln desto sicherer werden wir. Wenn wir immer wieder in Verhandlungssituationen kommen, bringt uns die Erfahrung sehr weit. Allerdings, ohne die nötige Fortbildung in Kursen oder Büchern, werden wir nie so weit kommen.


Es gibt sämtliche Ratgeber, die lehrreich sind und uns im Verhandlen stärken. Geht es um Preisverhandlungen ist das Buch „Preisverhandlung leicht gemacht. Warum Menschen keine Rabatte und Nachlässe kaufen“ eine interessante Broschüre. Das Buch „Deal! Du gibst mir, was ich will“ hat fünf Wochen nach der Erstveröffentlichung im Februar die Bestseller-Listen erreicht. Es ist also ein idealer Ratgeber um mehr Verhandlungssicherheit zu erlangen.

Aber auch Kurse und Seminare sind ideale Begleiter und äußerst hilfreich, wenn es ums Verhandeln geht. Lerne im Verhandlungstraining wie du mit wenig Stress bessere Verhandlungsergebnisse erzielen kannst. Und hol dir im Aufbauseminar den letzten nötigen Feinschliff für deine Verhandlungskompetenz.

Verhandlungssicher in Wort und Schrift

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