Bitcoin jetzt noch einsteigen

In diesem Artikel zeige ich dir, welchen Verlauf der Wert des Bitcoins bislang zurückgelegt hat und auf welche Art und Weise sich dieser möglicherweise weiterhin entwickeln wird. Im Nachhinein solltest du in der Lage sein, mögliche Gewinnchancen besser einschätzen zu können, um nicht unvorbereitet in riskante Handlungen hineinzureiten.

Der grobe Kursverlauf des Bitcoins

Der Bitcoin selbst existiert bereits seit 2009. Jahrelang schien das ganze Projekt, eine Währung zu schaffen, welche dezentral und somit ohne dritte Instanz auf Basis einer virtuellen „Blockchain“ abläuft weitestgehend utopisch. Es überzeugte lediglich nur eine geringe Anzahl an eingefleischte Anhängern.

1 Bitcoin entspricht 5681,57 Euro
Bitcoin Kursentwicklung auf 5 Jahre gesehen

Der Bitcoin dümpelte lange Zeit etwa auf dem gleichen Start-Niveau und wurde im Verlauf der Zeit von einer tiefen Vertrauenskrise heimgesucht. Diese Vertrauenskrise, welche durch eine DDoS-Attacke auf die Server der Plattform Mt. Gox hervorgerufen worden ist, fand im Februar 2014 statt. Seitdem stieg der Wert des Bitcoins stetig, wenn auch überaus langsam. 2017 sollte das Jahr des Bitcoins werden, als Anfang Juni der Kurs überraschend anstieg. Innerhalb von vier Monaten verfünffachte sich der Wert von ca. 4.000 USD auf bis zu 20.000 USD pro Bitcoin. Diese oberste Marke wurde dabei kurz vor Weihnachten erreicht und hat wohl so einigen Anlegern ein frohes Fest bereitet, vorausgesetzt sie haben ihre Anteile auch zu diesem Zeitpunkt verkauft. Schließlich verlor der Bitcoin innerhalb einer Woche erneut an Wert und befand sich am 24.12.2017 plötzlich erneut bei rund 13.000 USD – Dennoch nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass manche damals einen Bitcoin für 20 USD eingekauft haben.

In den darauffolgenden Wochen kam es zwar zu kurzen Erholungsversuchen, jedoch blieb der Abwärtstrend bestehen und fand sich im Februar 2018 erneut bei rund 7.000 USD pro Bitcoin wieder. Dieses Tief galt von da an als Stütze, nachdem ein Monat später ein rascher Erholungsversuch wieder zunichtegemacht worden war. Im April 2018 wurde dann wieder die Marke um 7.000 USD erreicht. Seit jeher zeigt der Kurs erneut einen Versuch, nach oben vorzustoßen und erreichte während des Tanzes in den Mai beinahe erneut die 10.000 USD pro Bitcoin.

Warum schwankt der Wert des Bitcoins überhaupt so enorm?

Seit jeher stand der Bitcoin selbst für den Fortschritt der Digitalisierung und Technologisierung. Mit der Funktion des „Minings“ erfreute sich dieser besonders anfangs bei all denen großer Beliebtheit, die in der Lage waren, das gesamte Konzept zu verstehen und somit Profit daraus zu erzielen. Mit der Zeit wurde die Kryptowährung bekannter. Mehr waghalsige Anleger trauten sich Geld in die Hand zu nehmen, um sich daran zu beteiligen und mal zu schauen, was daraus wird.

Mit dem Start des rasanten Anstiegs im Juni 2017 wurde mehr oder weniger das Eis gebrochen und eine Flut an neugierigen und waghalsigen Anlegern strömte herein. Aufgrund dieser Welle wurden auch Personen hineingezogen, welche eigentlich nicht allzu viel am Hut hatten mit dem Umtauschen von Währungen oder Finanzprodukten. Demnach entstand eine Art Schneeball, welcher vor allem angetrieben worden ist durch die Medien und deren euphorischer Berichterstattung rund um den Bitcoin und anderen entstandenen Kryptowährungen. Zahlreiche Laien sowie Amateure, die das schnelle Geld witterten, hatten seitdem auch damit begonnen, ihr Geld zu investieren.

An der Spitze von rund 20.000 USD angekommen, sackte der Euphemismus jedoch ab und es wagten nicht mehr allzu viele, Bitcoins bzw. Bitcoinanteile zu erwerben. Man wollte abwarten und schauen, wie sich das Ganze nun noch weiter entwickeln wird.

Erfahrene Trader, also die Profis, erkannten währenddessen, dass nun die Zeit gekommen war, Gewinne einzuziehen und verkauften ihre Anteile. Zwar war das nur ein enorm geringer Anteil aller Anleger, jedoch sorgten sie für ein kleines Minus im Kurs des Bitcoins, welcher die unerfahrenen Anleger direkt zum Schlottern brachte. Der große Verkaufstrend setzte ein.

Schlussendlich sind die enormen Schwankungen des Bitcoins vor allem auf die Erfahrung der Anlegerschaft zurückzuführen in Kombination mit der globalen Berichterstattung der Medien. Darüber hinaus reagierten die Regierungen vieler Nationen auf diesen Verlauf mit Einschränkungen, um eine virtuelle Währung, welche auf einmal aus dem Boden spross, im Zaun zu halten.
Wie reagierten die meisten Anleger des Bitcoins darauf? Mit absoluter Panik.

Was solltest du beachten, wenn du mit Bitcoins handeln möchtest?

Beschäftigt man sich mit dem Bitcoin oder gar verschiedenen Kryptowährungen, kommt man schnell zum Resultat, dass der Kurs sehr schwankt. Demnach braucht man bei diesen Geschäften eine gewisse Portion an Nerven, um nicht direkt in Ohnmacht zu fallen, wenn der Kurs an einem Montag um 5 % einbricht, bevor er dann wieder bis Mittwoch um rund 10 % ansteigt.

Überspitzt will ich dir damit sagen, behalte die Nerven und schaue nicht allzu viel auf andere Personen, die genau an solchen Montagen direkt in Panik ausbrechen. Selbstverständlich solltest du klare Zeichen, wie wenn der Bitcoin in den nächsten Tagen an Wert verlieren wird, nicht einfach in den Wind schießen.

Dein neuer/alter Leitsatz: „Lasse dich nicht von deinen Emotionen übermannen!“

Mit diesen Worten im Hinterkopf kann man wesentlich gelassener an die Sache herangehen.
Wichtig ist es außerdem für dich, dass du dich mit dem Bitcoin genauer auseinandersetzt und Neuigkeiten, welche nicht direkt darauf bezogen sind, in den Kurs hineinzuinterpretieren. Das gelingt natürlich nicht bei allen Nachrichten innerhalb der Finanzwelt, weshalb du die Augen offenhalten solltest.

Negative Kryptowährung-Nachrichten

Sollten beispielsweise negative Nachrichten über andere Kryptowährungen in den Fokus geraten, z. B. über den Ripple oder den Litecoin, lässt sich erahnen, dass deren Kurse sinken könnten. Erfahrungsgemäß kann ich dir dabei mitgeben, dass vor allem die bekannteren Kryptowährungen den Ton angeben können. Somit sinken in einem solchen Fall vielleicht nicht nur die Kurse des Ripples oder des Litecoins, sondern als Folgereaktion auch der des Bitcoins, was für dich dann wiederum sehr interessant ist, zu beachten.

Wird der Bitcoin noch steigen?

Der Bitcoin hat einige turbulente Wochen hinter sich und wird diese Achterbahnfahrt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch einige Zeit fortsetzen, wenn auch mit ein paar Erholungspausen zwischendurch. Langfristig wird der Wert wahrscheinlich ansteigen, da es eine maximale Anzahl an Bitcoins gibt, welche im Umlauf sein können. Infolgedessen bleibt das Angebot bestehen, während die Nachfrage weiterhin anwächst.

Zwar dauert es immer länger, bis die Bitcoins durch „Mining“ erzeugt werden können, doch kann man etwa in 100 Jahren davon ausgehen, dass das Maximum erreicht sein wird. Natürlich ist das eine sehr vage Voraussage, denn sollte innerhalb dieser Zeit eine andere Kryptowährung oder gar ein ganz anderes Währungsprinzip dem Bitcoin den Rang ablaufen, wie z.B. Ethereum oder Ripple, wird der Kurs mit Sicherheit nicht steigen.

Bitcoin: der Vorreiter der Kryptowährungen

Wenn sich die Kryptowährungen etablieren können, dann besonders der Bitcoin. Allerdings solltest du beachten, dass der Bitcoin allein wohl kaum eine zukünftige Währung darstellen kann, was auf die einzelnen Eigenschaften dieser digitalen Währung zurückzuführen ist. Es existieren bereits andere Währungen dieser Art, die die negativen Aspekte des Bitcoins ausmerzen, nur sind sie bei Weitem noch nicht so bekannt.

Schlussendlich würde ich den Ethereum als mittelfristige Anlage sehen, um dein Geld zu investieren. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird sich der Kurs durch steigende Bekanntheit und offenere Handhabungen der Staaten wahrscheinlich Stück für Stück verbessern. Alles, was danach kommt, kann man jetzt nur ungenau vorhersagen und sollte in meinen Augen auch nicht getan werden.

Kurzfristige Investments dagegen sind eher als eine Art Glücksspiel zu betrachten, da die Kursschwankungen zu enorm sind, als dass klare Prognosen über mehrere Tage hinweg getroffen werden können, um damit zu handeln. Gleichzeitig wird der Markt dabei noch immer von Amateuren beherrscht, welche zu schnell in Panik geraten, sobald der Wert des Ethereum erneut fällt.

Geduld und Ruhe

Letztendlich entscheidest natürlich du, auf welche Art und Weise du in den Ethereum investierst oder ob du dein Geld doch lieber für etwas ganz anderes einsetzen möchtest. Allerdings solltest du die Informationen innerhalb dieses Artikels zumindest nicht vollkommen vergessen, sobald du dich an den Ethereum wagen möchtest, um nicht auch zu einem Anleger zu werden, der dann kauft, wenn die Euphorie bereits abschwellt und verkauft, sobald die Panik eigentlich wieder nachlässt.

Geduld und Ruhe sind die entscheidenden Faktoren bei all deinen Entscheidungen rund um den Ethereum und anderen Ethereum.

Bitcoin: jetzt noch einsteigen?

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