Aussagen junger Frauen zu Familie und Karriere

Frauen in Führungspositionen sind zumindest in kleineren und mittleren Betrieben auf einem aufsteigenden Ast

Laut einer Studie aus dem Jahr 2010 betrug der

in der Chefetage im Bereich der Privatwirtschaft um die 30%, das ist eine Erhöhung seit 2001 um 8%. Die Tendenz ist steigend und das zu Recht. Denn Frauen in Führungspositionen stehen teilweise besser ihren „Mann“ als ihre männlichen Mitstreiter.

Was ist es, was Frauen in Führungspositionen auszeichnet?

Die meisten Frauen in der Chefetage verfügen über einen hohen EQ, d.h. unter anderem, dass ihre empathischen Fähigkeiten gut ausgeprägt sind. Sie sind oftmals besser in der Lage sich in ihre Mitarbeiter/innen zu einzufühlen. Weibliche Emotionalität hat jedoch nichts mit mangelnder Durchsetzungskraft zu tun! Wer das glaubt, ist auf dem Holzweg. Mitarbeiter/innen wissen es zu schätzen, von ihren weiblichen Führungskräften ernst genommen und verstanden zu werden. Letztendlich trägt dieser Wesenszug zur Motivation und damit zur Leistungssteigerung bei.
In Managerkreisen jedoch sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. In den 200 größten Unternehmen befanden sich Ende 2012 nur 13% Frauen in Aufsichtsrats- und 4% in Vorstandspositionen. Doch woran liegt das, das teilweise immer noch ein Ungleichgewicht besteht, was Männer und Frauen in Chefetagen angeht?

Mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Häufig liegt es an der mangelnden Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Frauen streben ehrgeizig eine Karriere an und absolvieren beispielsweise ihr Studium mit Bravour. Dann werden sie Mutter und die Rückkehr nach 1 bis 3 Jahren in den Beruf gestaltet sich schwierig. Häufig können die Frauen dann nur noch als Teilzeitkraft arbeiten, und das Ende ihrer Karriere ist in Sicht.
Aussagen junger Frauen zu Familie und Karriere
Aussagen junger Frauen zu Familie und Karriere © Statista
Kehren Frauen noch früher an ihren Arbeitsplatz zurück oder arbeiten gar Vollzeit, wird das meistens mit Unverständnis vom Umfeld der Frauen honoriert. Werden indirekt als „Rabenmütter“ bezeichnet. Meistens steckt da ein gesellschaftliches Problem dahinter. Außerdem müssen die Frauen dann mit ihrem eigenen schlechten Gewissen gegenüber ihrem Kind fertig werden. Der Spagat zwischen Familie und Beruf und Haushalt ist häufig sehr nervenaufreibend und Kräfte raubend, sodass manche Frau dann doch lieber Teilzeit arbeitet.
Sind Frauen im gebärfähigen Alter und noch nicht schwanger, werden ihnen oft Steine in den Weg gelegt, wenn sie ihre Karriere ausbauen wollen. Denn viele Arbeitgeber unterstellen ihnen stillschweigend, dass sie sowieso bald wieder aufgrund einer Schwangerschaft und anschließender Elternzeit ausscheiden. Deswegen bekommen Frauen manchmal erst gar nicht den angestrebten Posten und ihnen werden männliche Mitstreiter vorgezogen.

Fazit:

Auch wenn Frauen in Führungspositionen mittlerweile in kleineren und mittleren Betrieben auf einem aufstrebenden Ast sind, herrscht doch noch ein Ungleichgewicht in großen Unternehmen, obwohl Frauen gute Führungsqualitäten vorweisen können. Oft handelt es sich um ein politisches und auch gesellschaftliches Problem.

Über Stimmen von aufstrebenen Frauen und Müttern in Führungspositionen würde ich mich sehr freuen. Schreibt mir in den Kommentaren, was macht euch wütend, wo lagen eure Steine im Weg ?

Frauen in der Chefetage

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