Scheinselbstständigkeit

Scheinselbstständigkeit ist nichts was man leicht auf die Schulter nehmen sollte, denn wenn das auffliegt, werden Strafen und Nachzahlungen zu zahlen sein, die einem die Existenz kosten kann.

Ein eigenes Unternehmen ist viel mehr als „nur“ der Sprung in die Selbstständigkeit. Gerade wenn man auf dem Gebiet noch neu und unerfahren ist, werden wichtige Details übersehen und Fehler können deinen frischen Betrieb ganz schön viel Geld kosten. Der Verdacht der Scheinselbstständigkeit kann dir viele Probleme bereiten. Es empfiehlt sich daher, sich rechtzeitig über dieses Thema zu informieren und Gefahren auszumerzen. Wer bisher noch keine Rechtsschutzversicherung hatte, der sollte sich spätestens jetzt sich mal darüber Gedanken machen!

Existenzgründung Insider Tipps

Gute & hilfreiche Tipps für deine Unternehmensgründung bekommst du heutzutage an jeder Ecke. Das Word Wide Net ist überschwemmt von hilfreichen und weniger hilfreichen Seiten zu diesem brisanten Thema. Es macht Sinn sich erst einmal in der realen Welt mit der Thematik Selbstständigkeit zu befassen. Je nachdem aus welcher Position du deine Existenzgründung startest, solltest du Informationen bei der Industrie- und Handelskammer einfordern oder auch die Angebote der Agentur für Arbeit nicht verachten. Gerade wenn du deren Zuschüsse erhalten möchtest, bekommst du auch von dort gute Tipps & Couchings. Wenn du lieber im Netz auf Suche gehen willst, dann bist du genau hier richtig. Alle brennenden Fragen rund um die Selbstständigkeit und Existenzgründung findest du hier auf missbusiness.de.

Scheinselbstständigkeit: Definition

Sicher habt Ihr alle schon von dem Begriff der Scheinselbstständigkeit gehört oder davon gelesen. Die meisten wissen jedoch gar nicht wirklich, was dies bedeutet. Das erkläre ich auch heute mal ausführlicher. In Deutschland gilt dein Unternehmen als scheinselbstständig, wenn du zwar vertraglich eigenständig bist, aber dennoch von einem einzigen Auftraggeber abhängig bist.

Scheinselbstständigkeit
Scheinselbstständigkeit oder Scheinselbstständigkeit?

Der Staat geht dann davon aus, dass du keine wirkliche unternehmerische Freiheit ausüben kannst, sondern der eine Auftraggeber den Ton angibt und du seinem Gedankengut unterliegst. Natürlich ist der Bundesregierung dein Wohl da eher zweitrangig wichtig. Der Gedanke derer geht eher soweit, dass man davon ausgeht, der Auftraggeber wolle vielleicht ein echtes Angestelltenverhältnis umgehen, beispielsweise um Steuern zu sparen. Genau das ist der Casus Knaxus, den man vermeiden will.

Merkmale der Scheinselbstständigkeit

Folgende Kriterien könnten Hinweise darauf sein, dass du in einer solchen Zwischenwelt existierst. Mache Dir Gedanken über die folgenden Fragen.

  • Bist du verpflichtet, Weisungen deines Auftraggebers zu befolgen?
  • Sollst du bestimmte Arbeitszeiten einhalten?
  • Beziehst du 5/6 oder mehr deiner Einnahmen über einen Auftraggeber?
  • Bestimmt er, welche Räume du für die Erledigung des Auftrags nutzen sollst?
  • Kontrolliert er welche Hard- und Software zu zur Auftragserledigung einsetzen soll?
  • Bestimmt er, dass du in regelmäßigen & kurzen Abständen Bericht erstatten musst?

Wenn du einige der Fragen mit Ja beantworten kannst, befindest du bzw. dein Unternehmen sich wohl in einer solchen, unliebsamen Situation und solltest deine Unternehmensstruktur grundlegend ändern. Auf deutsche-rentenversicherung.de bekommst du nochmals detaillierte Information zur Problematik. Dort wirst du auch auf die 3-monatige Meldefrist hingewiesen, derer du unterliegst. Solltest du diese missachten, vergessen oder sonst irgendwas, dann musst du mit Nachforderungen rechnen. das wird unbequem!

Was macht die „echte“ Selbstständigkeit aus?

Ein normales Unternehmen ist nicht von anderen Weisungen abhängig und gestaltet sein Unternehmertum selbst und ganz unabhängig von anderen. Als Unternehmer unterwirfst du dich keinen Kontrollen oder Steuerungsversuchen von Auftraggebern. du kontrollierst deinen Betrieb eigenständig & selbstbewusst. Denn nur du bist Chef! Du hast idealerweise mehr als 3 Auftraggeber, ein eigenes Büro und führst selbst Buchführung. Letztendlich ist jeder Fall individuell zu betrachten und sollte keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden.

Wer klar scheinselbstständig ist und erwischt wird, der muss Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen. Dies kann bis zu 4 Jahre rückwirkend eingefordert werden.

Weiterführende Links:

Industrie- und Handelskammer http://www.dihk.de/
Die Agentur für Arbeit http://www.arbeitsagentur.de/

Scheinselbstständigkeit erkennen und vermeiden

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