Burnout-Syndrom

Habe ich ein Burnout, ist es Depression oder vielleicht nur Einbildung? Eins steht fest: Burnout ist ein gesellschaftliches Phänomen!

BurnoutSyndrom Definition:

Burnout kommt aus der englischen Sprache und bedeutet sozusagen „ausgebrannt“. Dabei ist dies ein schleichender Prozess, der sich oft über Jahre anbahnt. Wenn auch der eine schneller „ausgebrannt“ ist als der andere.

Burnout-Syndrom Ursachen

Ursachen sind:

  • hohe berufliche Anforderungen,
  • private Sorgen,
  • psychische Probleme und
  • allgemeine Ärgernisse oder Existenzängste.

Oft stellen die Betroffenen auch zu hohe Anforderungen an sich selbst und haben einen Hang zur Perfektion. Die Diagnose kann jeden treffen. Der Betroffene merkt, dass mit ihm etwas nicht stimmt, aber bis eine Diagnose gestellt wird, kann es lange dauern. Das Burnout-Syndrom wird oft mit einer Depression verwechselt und die Betroffenen werden dann medikamentös falsch eingestellt, denn Antidepressiva helfen kaum.

Burnout-Syndrom Symptome

Typische Symptome sind:

  • Antriebslosigkeit,
  • chronische körperliche Erschöpfung,
  • geistige Erschöpfung und
  • emotionale Erschöpfung.

Durch den Verlust der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit, hat der Betroffene keine Energie mehr und kann sich auch nicht mehr erholen. Eine Vielzahl von körperlichen Beschwerden gehen damit einher. Es kann bis zur vollkommenen Apathie, also Teilnahmslosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber den Menschen und der Umwelt.

Wer ist vom Burnout-Syndrom häufig betroffen?

Früher tauchte das BurnoutSyndrom hauptsächlich bei helfenden Berufen auf, wie KrankenpflegekräfteÄrztenLehrer oder Erzieherinnen. Heutzutage sind alle Berufs- und Gesellschaftsschichten betroffen, vom Manager bis zu Hausfrau. Es ist das Resultat einer permanenten Überlastung und körperlichem und seelischem Stress.

Manche Charaktere scheinen dafür prädestinierter zu sein als andere, Menschen mit hohen Idealen, Personen mit dem Helfer-Syndrom und Jemand der nicht nein sagen und nicht delegieren kann, scheinen schneller an einem BurnoutSyndrom zu leiden.

Wie entsteht ein Burnout-Syndrom?

BurnoutSyndrom entwickelt sich in bestimmten Phasen.

  • Zuerst kommt es zu chronischer Müdigkeit und
  • Schlafstörungen, dann folgt oft ein
  • Rückzug aus gewohnten Aktivitäten.
  • Die Arbeit wird nicht mehr als Lebensinhalt gesehen,
  • Depressionen,
  • Frustration und
  • Aggressionen können sich abwechseln.
  • Ein Leistungsabfall ist immer mehr zu verzeichnen bis hin zur
  • völligen Gleichgültigkeit und
  • Suizidgedanken. (Du hast Suizidgedanken? unter: 116123 findest du die Seelsorge-Hotline, die rund um die Uhr und kostenlos ist!)

So ist es sinnvoll rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, dazu gehört auch einmal nein sagen zu können sowie auch auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und nicht nur auf die der anderen Menschen.

Wer immer alles perfekt machen will, kann nur scheitern und das führt dann wieder zur Frustration und Stress. Also ruhig einmal fünf gerade sein lassen und ein bisschen entspannen. Es muss nicht immer alles vollendet und fehlerfrei sein.

Das Burnout-Syndrom stellt immer eine besondere Krise dar und muss in jedem Fall ernst genommen werden. Es entsteht durch eine permanente Überforderung, die nicht rechtzeitig gespürt oder aber verdrängt wird.

Wie kann man am besten BurnoutSyndrom vorbeugen?

Stress ist einer der Hauptauslöser, genauso wie Unruhe und Schlafstörungen. Wer nicht gleich zu der Chemiekeule greifen möchte, findet eine Vielzahl an Naturheilmittel. Entweder pflanzliche oder homöopathische Mittel. Da kann man sich beim Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker beraten lassen.

Wer den Weg zum Arzt oder in eine Psychosomatische Klinik (Übersicht: klinikfinder-psychosomatik.de) noch nicht für angemessen hält, der kann sich auch weiter über das Thema Burnout-Syndrom Wissen aneignen. Das Thema ist viel zu groß, um es in einem kleinen Blogbeitrag vollständig darzustellen.

Weiterhin sollte man sich im Alltag immer wieder Ruheinseln gönnen. Weiterhin hilft:

  • Yoga und Autogenes Training. Das sind gute Methoden, um für Ausgeglichenheit zu sorgen.
  • Manchen Menschen tut es auch gut sich sportlich auszutoben.
  • Lange Spaziergänge und
  • Meditation sind ebenfalls hilfreiche Methoden.
  • Es kann auch sinnvoll sein über die Anspannung zu reden, entweder mit Familienangehörigen oder in einer Therapie.

In jedem Fall sollte man schon die ersten Anzeichen ernst nehmen und vorbeugen. Auch ein erfahrener Coach kann helfen den Alltag besser zu meistern und zur Normalität zurückzukehren.

Sich helfen lassen ist keine Schande.

Burnout-Syndrom: „Die Arbeit macht mich fertig“

Beitragsnavigation


2 Gedanken zu „Burnout-Syndrom: „Die Arbeit macht mich fertig“

  1. Man muss auch mal abschalten ganz wichtig! Deshalb sollte man nach der Arbeit etwas mit Freunden unternehmen oder sich mit Sport beschäftigen um auf frische Gedanken zu kommen.

    Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar zu Sascha Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.