Welcher Abschluss ist wohl für den weiteren Karriereverlauf besser, der Bachelor oder Master?

Die Bologna-Reform und die damit verbundenen Veränderungen im deutschen Hochschulsystem werfen bei den Studenten und Absolventen viele Fragen auf. Im Gegensatz zu früher gibt es nicht mehr das Diplom sondern zwei unterschiedliche Hochschulabschlüsse – den Bachelor und den Master. Der Master schließt sich hierbei an ein Bachelorstudium an.

Wozu qualifiziert der Bachelor?

Die Regelstudienzeit zur Erlangung eines Bachelor-Abschlusses beträgt normaler etwa 6 – 8 Semester. Der Bachelorabschluss ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss und es ist durchaus möglich mit diesem Abschluss in das Berufsleben zu starten.

Abhängig von der Branche und dem Studienfach ist ein Bachelor allein aber nicht ausreichend – der Lehramtsstudiengang, der auf das Bachelor/Master-System umgestellt wurde, erfordert beispielsweise zwingend einen Master-Abschluss damit die Möglichkeit besteht als Lehrer zu arbeiten.

Andere Berufszweige schreiben den Masterabschluss zwar nicht formal vor, allerdings wird es in einigen Berufsfeldern schwer ohne den Masterabschluss eine ansprechende und adäquate Stelle zu finden.

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Wann lohnt sich der Masterabschluss?

Die Frage, wann sich der Masterabschluss lohnt, kann nicht pauschal beantwortet werden.
In einigen Studiengängen ist es besser nur den Bachelor zu absolvieren, in anderen wieder rum ist es sinnvoll und besser den Master anzuhängen.

Allgemein kann man sagen, dass vor allem forschungslastige Berufsfelder in aller Regel einen Masterabschluss erfordern, damit der Berufseinstieg möglich ist. Als Beispiel lassen sich hier die Fächer Biologie, Physik, Pharmazie und Chemie anführen.

Bachelor oderMaster

In den sozialen Studiengängen hingegen (hierzu zählen zum Beispiel Pädagogik und Soziale Arbeit) ist ein Bachelorabschluss in der Regel vorläufig ausreichend um eine Arbeitsstelle zu finden – in diesen Berufen wiegt die tatsächliche praktische Arbeitserfahrung mehr als ein formaler Abschluss. In solchen Berufssparten dient ein Master eher dazu eine Führungsposition einnehmen zu können und wird daher von vielen Menschen berufsbegleitend oder in Vollzeit nach einigen Jahren Berufstätigkeit absolviert.

Um herauszufinden ob es sich lohnt den Masterabschluss zu erwerben, lässt sich übrigens am besten erforschen indem man sich verschiedene Stellenanzeigen aus dem Bereich, in dem man später arbeiten möchte, ansieht. Verlangt die Mehrheit der Stellenausschreiber einen Masterabschluss ist es lohnenswert diesen auch zu absolvieren – andersherum ist es sinnvoller den Masterabschluss nicht zu absolvieren, wenn zumeist Bachelorabsolventen gesucht werden. In diesem Falle gilt man mit einem Master nämlich schnell als „überqualifiziert“ und wird nicht eingestellt oder aber trotz Master nur auf Bachelorniveau bezahlt.

Bachelor oder Master, was ist besser?

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